Aus Gemeinde und Ortsverband

2021

März 2021

Um für unsere Mitglieder unnötige Risiken bei einer Präsenzveranstaltung zur Bestimmung der Delegierten zur Nominierung des Bundestagskandidaten zu vermeiden haben wir die neu geschaffene Möglichkeit genutzt, unsere Delegierten und Ersatzdelegierten in einem zweistufigen Verfahren der Briefwahl zu bestimmen.

Die überragende Teilnahme unserer Mitglieder – von 116 Mitgliedern haben sich 74 an dem Verfahren beteiligt – beweist, dass wir mit unserer Vorgehensweise den Bedenken unserer Tüßlingerinnen und Tüßlinger Rechnung getragen haben.

Unser Dank gilt allen, die an dem Briefwahlverfahren teilgenommen haben. Ganz besonderer Dank auch dem Bundeswahlkreisgeschäftsführer Walter Göbl, der die Abwicklung übernommen und die Auszählung geleitet hat.

Nachfolgend das Ergebnis:

Februar 2021

ANA 19.02.2021

Faschingstreff aufgelöst: Polizeieinsatz schlägt hohe Wellen

Polizeiaufgebot am Dienstag in der Kritik – Tobias Rollig und Stefanie von Pfuel fordern, die Politik zu überdenken

17.02.2021 |

Der Marktplatz war am Faschingsdienstag mit Streifenwagen zugeparkt, denn einige Faschingsfreunde hatten sich versammelt. Die Einsatzkräfte lösten die Zusammenkunft auf. Das gefällt nicht jedem in Tüßling. −Fotos: privat
Der Marktplatz war am Faschingsdienstag mit Streifenwagen zugeparkt, denn einige Faschingsfreunde hatten sich versammelt. Die Einsatzkräfte lösten die Zusammenkunft auf. Das gefällt nicht jedem in Tüßling. −Fotos: privat

Ein Polizeieinsatz schlägt hohe Wellen in Tüßling (Landkreis Altötting). Nachdem die Beamten dort am Dienstag eine Faschingsveranstaltung aufgelöst hatten, machen viele ihrem Unmut Luft.

Zig Polizisten auf dem Marktplatz, die Straße zugeparkt mit Polizeifahrzeugen. Dieses Bild zeigte sich – wie berichtet – am Dienstagnachmittag. Einige Faschingsnarren – maximal 30 dürften es gewesen sein – hatten sich auf dem Marktplatz versammelt, um anzustoßen. Eine offizielle Veranstaltung war das nicht, bekräftigt Stefan Perschl, Präsident des Faschingsvereins. Man habe sich privat getroffen. Das löste allerdings dennoch einen Großeinsatz der Polizei aus, die das Treffen auflöste. Die Beteiligten haben nun Konsequenzen zu erwarten.

CSU-Ortsvorsitzender: „Kann Ärger der Leute seht gut verstehen“

Der Vorfall schlägt hohe Wellen. Zahlreiche Tüßlinger machten in den sozialen Medien ihrem Unmut Luft, und auch die Heimatzeitung erreichten Stellungnahmen. Hauptaspekte waren das in einigen Augen aggressive Vorgehen der Polizei und die Frage, ob der Einsatz verhältnismäßig war. Bei Tobias Rollig, Ortsvorsitzender der CSU Tüßling, stand am Aschermittwoch das Telefon nicht mehr still. „Ich kann den Ärger der Leute sehr gut verstehen,“ so Rollig, „auch ich bin sauer über die Art und Weise, wie seitens der Politik zur Zeit mit unseren Bürgern umgegangen wird“.

Rollig selbst war am Dienstag nicht auf dem Marktplatz, jedoch aber z.B. Stephanie Bruges-von Pfuel. Die ehemalige Bürgermeisterin (CSU) habe am Faschingsdienstag mit eigenen Augen die Situation vor dem Polizeieinsatz gesehen. Wenige Verkleidete seien vor ihren Häusern gestanden und hätten den Autos zugewunken. Vor der Bäckerei Kolm seien auf Abstand etwa zehn Personen gestanden. Dann seien rund 20 Einsatzkräfte der Polizei angerückt. Auch Johannes Enders, der Schriftführer des CSU-Ortsverbandes, übt heftige Kritik: „Als vor Jahren im Zusammenhang mit dem Faschingszug wegen Sachbeschädigungen und Randale die Polizei gerufen wurde, da war kaum eine Streife zu erhalten. Und gestern?“

„Selbst im Freien als Schwerverbrecher behandelt“

CSU-Fraktionssprecherin Carolin Giglberger sei mit ihrer drei Monate alten Tochter im Kinderwagen auf dem Marktplatz unterwegs gewesen – wie immer mit FFP2-Maske, trug wegen des Faschings einen Zylinder und hatte am Kinderwagen einen Blumenkranz befestigt. Als sie auf dem Heimweg war, sei sie von einem Polizisten angehalten worden und sollte sich ausweisen. „Von der Politik;“ schreibt Giglberger, „ist jedes Zusammenkommen und Menschentreffen seit Monaten verboten und selbst im Freien auf einen Ratsch wird man wie ein Schwerverbrecher behandelt“.

Inspektionsleiter: Aufgebot eine Vorsichtsmaßnahme

Georg Nieß, Inspektionsleiter der Polizei Altötting, sieht die Geschehnisse in einem anderen Licht. Von einer aktiven Streife hatte die Polizei den Hinweis bekommen, dass sich 40 bis 50 Personen, inklusive Traktor mit Anhänger, am Marktplatz versammelt hätten. Wie sich ein solcher Einsatz entwickele, sei schwer abzuschätzen und das Aufgebot der Polizei eine reine Vorsichtsmaßnahme, sagt Nieß. Einige seien mit Eintreffen der Einsatzwagen geflohen.

Regelwidrig sei es nicht, wenn Bürger kostümiert über den Marktplatz spazieren. Wenn sich eine Gruppe mit Bierkästen, darunter mehrere alkoholisierte Jugendliche, am Marktplatz zusammensetze, verstoße dieses Faschingstreiben aber aktuell gegen das Infektionsgesetz. Wer wisse denn, ob innerhalb kürzester Zeit aus 40 Leuten im Faschings-Hotspot Tüßling nicht 200 Leute werden?, fragt der Polizeichef. Es ginge dabei auch um Fairness: „Nirgends darf dieses Jahr Fasching stattfinden. Das gilt auch für Tüßling.“ Seiner Auffassung zufolge hätten die Kollegen die Situation friedlich abgewickelt. Die Polizei sei keine Ahndungsbehörde, weshalb nun das Landratsamt mit den Personen, deren Personalien aufgenommen wurden, in Kontakt treten wird. Sie haben laut Nieß eine Anhörung zu erwarten.

„Bei allen liegen die Nerven blank“

Rollig möchte den Polizisten nicht den schwarzen Peter zuschieben. „Da wird halt eine Maschinerie in Gang gesetzt.“ Auch was das beobachtete aggressive Vorgehen anbelangt, hat er Verständnis. „Bei allen liegen die Nerven blank.“ Seit Wochen sei man eingesperrt.

Rollig findet, dass die Politik die Vorkommnisse zum Anlass nehmen sollte, um die Maßnahmen zu überdenken. „Man kann nicht alles verbieten, muss das alles im Verhältnis sehen.“ Die Bürger verstünden die Politik nicht mehr und brauchten endlich eine Perspektive. Das sieht auch von Pfuel so. „Warum öffnen nicht alle Läden, was Menschenansammlungen entzerren und den Geschäftsleuten Perspektiven geben würde?“, fragt sie sich.− jor/sik

Carolin Giglberger ist neue Fraktionssprecherin

Nachdem die langjährige Fraktionssprecherin der CSU-Gemeinderatsfraktion, Sieglinde Linderer, im vergangenen Jahr nicht mehr für den Gemeinderat kandidiert hatte bestand Bedarf, den Posten des Fraktionssprechers neu zu besetzen. Schon damals hatte Ortsvorsitzender Tobias Rollig ins Auge gefasst, mit einer jungen Gemeinderätin ein belebendes Element in die Arbeit zu bringen. Da Carolin Giglberger aber zum ersten Mal in den Gemeinderat gewählt war erschien eine Übergangszeit zum Einarbeiten sinnvoll. Daher übernahm Tobias Rollig das Amt sozusagen kommissarisch, unterstützt von seinem Stellvertreter Franz Gratzl.

Nun, nach einem Jahr der Einarbeitung, in dem Giglberger bereits sehr aktiv und mit konkreten Vorschlägen überzeugte, folgte der gewünschte Schritt. Einstimmig wählten die Fraktionsmitglieder sie zu ihrer Sprecherin – ein Ergebnis, über das Carolin Giglberger sich ebenso freute wie Tobias Rollig.

„Ich finde es sinnvoll, wenn Aufgaben und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt ist“, so Rollig. „Carolin bringt schon durch ihre Ausbildung zur Wirtschaftsingenieurin eine hohe Qualifikation für eine führende Aufgabe in der Fraktion mit. Auch machen wir mit ihrer Wahl deutlich, dass in der CSU junge Frauen durchaus als ideale Besetzung für wesentliche Ämter gewünscht sind.“

Januar 2021

ANA 16.01.2021
2020

Dezember 2020

Die CSU Ortsverbände Teising und Tüßling denken an die Bewohner im Seniorenhaus am Schloss.
Gerade in diesem „Coronajahr“ hatten die Bewohner sehr unter den eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten gelitten.
Deshalb haben die beiden Vorstände heute Mittag kleine Aufmerksamkeiten an die Einrichtungsleitung, Christine Völkel unter Einhaltung der strengen Hygienerichtlinien übergeben.
Frau Völkel verteilte sie am folgenden Tag nach dem Hausgottesdienst an die Bewohner.
Wir wünschen sowohl den Bewohnern, aber auch den Mitarbeitern des Hauses frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

November 2020

Zum Abschied unserer Bürgermeisterin ein herzliches Dankeschön.

Die sechs Jahre ihrer Amtszeit sind für unsere Gemeinde Tüßling eine einzige Erfolgsgeschichte, wie die Konsolidierung unserer Gemeindefinanzen mit Weitblick für kommende Aufgaben zeigt. Ihrem persönlichen Einsatz verdanken wir das lang ersehnte neue Feuerwehrhaus. Auch in kritischen Situationen war sie für uns stets an vorderster Stelle. Für uns alle von größter Bedeutung ist die Sicherstellung von sauberem Trinkwasser.

Stephanie von Pfuel hat immer wieder bewiesen, dass sie mit ganzem Herzen Tüßlingerin ist. Dafür gibt es nur zwei Worte:

DANKE  und  ALLES GUTE!

Auf besonderes Interesse stieß in der Versammlung die Erklärung unserer Bürgermeisterin zu den Ergebnissen der ersten Prüfung unseres Trinkwassers 2020. Sie ergaben folgende Werte:

PFOA

Schule                                                0,0017

Hochbehälter Burgkirchen            0,0021

Kindergarten                                    0,0039

Dabei ist anzumerken, dass sich beim Kindergarten bedingt durch die notwendige Bewegung des Wassers in den Leitungen der Notverbund mit der Gemeinde Teising auswirkt. Hier lagen die Messwerte wie auch in Unterneukirchen bei 0,008.

2019


Aus traurigem Anlass fand heuer das Ostereiersuchen um den Schlossweiher nicht statt. Als Alternative beschloss der Vorstand des CSU Ortsverbandes, mit dem ein-gesparten Betrag von 200 € den Kindern im Nachgang hierzu eine kleine Freude zu bereiten. Tobias Rollig und Claudia Huber-Palazzo überreichten der Vorsitzenden des Elternbeirates der Kindertagesstätte St. Rupert in Heiligenstatt, Eva Fürfanger, einen Scheck über diesen Betrag, der ganz nach den Wünschen der Empfänger ver-wendet werden soll. Das Ostereiersuchen findet im kommenden Jahr wieder wie gewohnt statt.

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Landrat Erwin Schneider referiert beim Politischen Frühschoppen

Mit einem kurzen Überblick zur Politik in der Welt und Europa begann Landrat Erwin Schneider seinen Vortrag. Die derzeitige Situation zeige, wie wichtig der Zusammenhalt und ein Miteinander in der EU sind.

Das Flüchtlingsthema hat Europa leider entzweit. Dabei dürfte jedem klar sein, dass nicht jeder nach Europa kommen und Europa allein mit der Lösung aller Probleme überfordert ist.

Ganz klar muss der Rechtsstaat wieder greifen und nach rechtsstaatlichen Prinzipien gehandelt werden. Im Moment wird kein Unterschied zwischen anerkannten und nicht anerkannten Flüchtlingen gemacht. Wirtschaftsflüchtlinge müssen auf schnellstem Weg abgeschoben werden, denn Hilfen werden für diejenigen Flüchtlinge gebraucht, deren Leben in ihren Heimatländern bedroht ist.

Die Europäischen Länder müssen zusammenhelfen und den Flüchtlingen in den Nachbarländern des Fluchtlandes helfen, denn die meisten wollen ja wieder zurück in ihr Land und ihre Heimat.

In der Folge nahm Schneider die Themen seines unmittelbaren Wirkungskreises, des Landkreises Altötting, unter die Lupe.

Ein Problem PFOA wird uns noch sehr lange beschäftigen. Dies vor allem deshalb, weil der Stoff sich überall findet. In der Vergangenheit waren sich Wissenschaftler einig: Der Stoff schadet niemanden. Diese Meinung hat sich inzwischen geändert, seit ca. einem Jahr wurde der Wert, den die Wissenschaftler für unbedenklich halten, herabgesetzt. Es gibt jedoch bis heute keinen offiziellen Grenzwert, nur einen Richtwert. Dabei ist aber nicht bewiesen ob dieser Richtwert für eine Gesundheitsgefährdung angemessen ist.

Seit dem Bürgerentscheid zu den Kreiskliniken, den er als Landrat krachend verloren hat, ist es aber genauso gekommen wie er damals vorausgesagt hatte: Zwei Akutkrankenhäuser können im Landkreis nicht gehalten werden.

In die Kreisklinik wird in den nächsten Jahren bis zu 100 Millionen Euro investiert. (Bettenhäuser aufgestockt, Altbau saniert, neue OP Säle … ). Der Schwerpunkt muss dabei in einem Krankenhaus sein damit alles behandelt werden kann. Derzeit muss ein Gefäßchirurg für eine OP extra mit dem Auto von Burghausen nach Altötting fahren.

Die Müllentsorgung im Landkreis Altötting verläuft für den Bürger durchweg erfreulich. Altötting hat die niedrigsten Müllgebühren in ganz Deutschland. Schneider lehnte die Biotonne aus ökologischen Gründen und ökumenischen Gründen ab. Die Gebühren würden sich erhöhen und vor allem die Ausbringung des Biomülls auf Felder sei problembelastet. In dem Schlamm, so hätten Fachleute festgestellt, befänden sich kleinste Plastikteilchen (sog. Microplastik). Dies sei schädlich für die Qualität der Böden und stelle – wie im Meer – eine enorme Belastung dar.

Außerdem wurden Müllfahrzeuge übers Jahr geprüft wie viel Biomüll sich darin befindet. Es waren nicht einmal 7 Prozent. Wie man angesichts dieser Erkenntnisse und Bedenken die Biotonne fordern könne sei ihm unverständlich, daher müsse er sie aus Überzeugung ablehnen.

Nach seinem Vortrag nahm sich Landrat Schneider für Gespräche mit den Teilnehmern an den Tischen Zeit.


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